Sonntag 29 März 2026, 13:00

Infantino: Startschuss für „Schuhe für alle“ in Mexiko und Treffen mit Pionierinnen des Frauenfussballs

  • „Schuhe für alle“ bei Besuch des Hochleistungszentrums des mexikanischen Fussballverbands (FMF) lanciert

  • Renoviertes FMF-Gebäude nach FIFA-Präsident Gianni Infantino benannt

  • Treffen mit Pionierinnen des mexikanischen Frauenfussballteams von 1971 im Rahmen einer Ausstellungseröffnung

FIFA-Präsident Gianni Infantino war zu Gast im frisch renovierten Hochleistungszentrum des mexikanischen Fussballverbands (FMF) und lancierte dort das FIFA-Programm „Schuhe für alle“. Mexiko ist gemeinsam mit Kanada und den USA Gastgeber der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™. Im Rahmen des Besuchs zollte der FMF dem FIFA-Präsidenten Tribut, indem er das Hauptgebäude nach ihm benannte.

Zuvor hatte Infantino bereits dem Yancuic-Museum im Bezirk Iztapalapa der mexikanischen Hauptstadt einen Besuch abgestattet. Anlass war eine Sonderausstellung über die tiefgreifenden Beziehungen zwischen Fussball, Kultur und Gemeinschaft. Dort traf er auch Alicia Vargas Rangel, Elvira Aracen und Lourdes de la Rosa, drei Mitglieder der Pionierinnen von 71, dem mexikanischen Team, das 1971 an der Frauenfussball-Meisterschaft in Mexiko-Stadt teilgenommen hatte.

FIFA President Gianni Infantino taking part in the launch of the FIFA Boots for All programme in Mexico

Das FIFA-Programm „Schuhe für alle“, das am 22. März 2026 in Paris (Frankreich) ins Leben gerufen wurde, bietet kostenlose Fussballschuhe für bedürftige Kinder auf der ganzen Welt. Die FIFA hat 20 000 Paar Fussballschuhe mit FIFA-Logo in neun unterschiedlichen Grössen gekauft, die im Training, im Wettbewerb und in der Freizeit genutzt werden können. Während der Anfangsphase des Projekts werden sie an Mädchen und Jungen verteilt, die sich sonst kein eigenes Paar leisten könnten.

In Begleitung des Concacaf-Präsidenten Vittorio Montagliani traf Infantino darüber hinaus im Rahmen seiner Stippvisite im Hochleistungszentrum den FMF-Präsidenten Ivar Sisniega, FMF-Kommissar Mikel Arriola sowie die Klubpräsidenten der Liga MX.

„Wir müssen alle gemeinsam versuchen, diese [FIFA]-Weltmeisterschaft, die zu einem so wichtigen Zeitpunkt stattfindet, zu einer Veranstaltung zu machen, die die Welt zusammenbringt und vereint“, erklärte der FIFA-Präsident. „Wir wissen, dass Mexiko das Land der Freude, des Glücks, der Leidenschaft und Herzlichkeit ist. Möge diese [FIFA]-WM auch die WM des Glücks werden. Das ist es, was wir alle wollen und woran wir uns alle erfreuen werden.“

Das Hochleistungszentrum wird von allen Junioren- und A-Nationalteams Mexikos genutzt und bietet nach der Modernisierung nun Elitespielern und Nationalteams optimale Bedingungen für das Training und die Vorbereitung auf Wettbewerbe.

Infantino beglückwünschte den FMF zur Einweihung der renovierten Anlagen und erklärte: „Ich bin wirklich dankbar und fühle mich geehrt, dass dieses neue Gebäude nach mir benannt wurde. Es kommt in erster Linie darauf an, dass wir weiterhin Kinder inspirieren und ihnen Möglichkeiten zum Fussballspielen bieten. Deshalb habe ich auch mit grosser Freude im Rahmen der Initiative ‚Schuhe für alle‘ Fussballschuhe an Mädchen und Jungen verteilt.“

FIFA President Gianni Infantino speaks with members of the Mexican women's national team from the 1970s

Mexiko startet am 11. Juni gegen Südafrika in die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™. Die Partie findet im Mexiko-Stadt-Stadion statt, das damit als erste Arena überhaupt zum dritten Mal Schauplatz eines WM-Eröffnungsspiels sein wird. Mexiko-Stadt ist neben Guadalajara und Monterrey einer von drei Spielorten.

Im Yancuic-Museum eröffnete der FIFA-Präsident gemeinsam mit Clara Brugada, Gouverneurin von Mexiko-Stadt, und geladenen Mitgliedern des mexikanischen Frauenfussballteams von 1971 die Sonderausstellung Álbum Épico. Mexiko war damals ins Finale des Sechs-Nationen-Turniers eingezogen und musste sich im Mexiko-Stadt-Stadion (damals noch als Aztekenstadion bekannt) vor mehr als 100 000 Zuschauern gegen Dänemark geschlagen geben.

„Wir werden Millionen Menschen in Mexiko-Stadt Freude und Glück bringen, und die lächelnden Gesichter hier sind der Beleg dafür, dass alle die Welt herzlich und mit grosser Gastfreundschaft empfangen werden“, so Infantino später.

„Wir haben auch die Pionierinnen von 71 geehrt, das mexikanische Frauenteam, dessen beeindruckender Auftritt bei der Frauenfussball-Meisterschaft 1971, die in dieser Stadt ihren Höhepunkt erreichte, noch heute Mädchen und Jungen zum Träumen bringt.“