FIFA-Meisterpokal der Frauen 2026™

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Sonntag 01 Februar 2026, 22:30

Gianni Infantino bezeichnet den FIFA-Meisterpokal der Frauen™ als „wichtigen Schritt“, während Arsenal die erste Ausgabe gewinnt

  • 3:2-Finalsieg nach Verlängerung des europäischen Kontinentalmeisters gegen den SC Corinthians bei der bahnbrechenden ersten Ausgabe dieses neuen Wettbewerbs

  • „Was für ein beeindruckender Auftakt“, sagte Gianni Infantino beim Finale im Arsenal-Stadion in London (England)

  • Turnier mit allen sechs Kontinentalmeistern zur Förderung des Frauenfussballs gemeinsam mit der neuen FIFA Frauen-Klub-Weltmeisterschaft™

FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnete den ersten FIFA-Meisterpokal der Frauen™ als wichtigen Schritt. Zuvor war er live dabei beim dramatischen Finalsieg des Arsenal Women FC gegen den SC Corinthians. Die Turnierpremiere endete mit einem mitreissenden Spiel im Arsenal-Stadion in London (England). Erst in der Verlängerung setzten sich die Engländerinnen mit 3:2 gegen die Brasilianerinnen durch.

„Ein wirklich verrücktes Finale für den ersten FIFA-Meisterpokal der Frauen. Der erste Weltmeister steht fest. Herzlichen Glückwunsch an Arsenal für diesen historischen Triumph. Ein verdienter Sieg nach einem sehr schweren Spiel. Gratulation an Corinthians für den Finaleinzug und ein tolles Spiel. Es war unglaublich spannend“, sagte der FIFA-Präsident kurz nach dem Schlusspfiff. „Für den Frauenklubfussball hat eine neue Ära begonnen. Was für ein beeindruckender Auftakt.“

Das Finale war der Höhepunkt eines bahnbrechenden Turniers, dessen Einführung vom FIFA-Rat im April 2025 beschlossen worden war. Es soll Frauenklubs mehr Möglichkeiten bieten, sich auf der Weltbühne zu messen. Das Turnier wird jährlich zwischen den Ausgaben der FIFA Frauen-Klub-Weltmeisterschaft™ ausgetragen, die erstmals 2028 und danach alle vier Jahre stattfindet.

Arsenal Women FC v SC Corinthians - FIFA Women's Champions Cup 2026 Final

Beim FIFA-Meisterpokal der Frauen™ sind alle sechs Kontinentalmeister dabei. Die Ausgabe 2026 begann im Oktober 2025 mit einem Sieg von Wuhan Jiangda WFC (VR China, Gewinner der AFC Women’s Champions League) gegen den Auckland United FC (Neuseeland, Gewinner der OFC Women’s Champions League 2025).

ASFAR v Gotham FC - FIFA Women's Champions Cup 2026 Third Place Play Off

Danach sicherte sich Afrikameister ASFAR (Marokko) gegen Wuhan den Einzug in die Finalrunde in London, die dank einem wegweisenden Rundfunkvertrag mit einer Mischung aus kostenlosen globalen Streamingdiensten und erstklassigen lokalen Sendern in die ganze Welt übertragen wurde.

UEFA-Titelträger Arsenal setzte sich danach im ersten Halbfinale gegen ASFAR durch, während Südamerikameister Corinthians gegen Concacaf-Meister Gotham FC (USA) die Oberhand behielt.

„Dies ist ein überaus wichtiger Schritt nicht nur für die Entwicklung, sondern auch als Motor für den Frauenfussball. Überall auf der Welt boomt der Frauenfussball auf Klubebene“, betonte Gianni Infantino, dessen Glückwünsche auch an den Gotham FC und ASFAR gingen, nachdem das US-Team zuvor das Spiel um Platz drei gewonnen hatte.

„Der Nationalteamfussball ist bereits ein Erfolg, während sich der Klubfussball im Aufwind befindet. Das zeigt sich bei der Zahl der Länder und Spielerinnen. Seit Jahren steigen die Teilnehmerzahlen. Immer mehr Nationalteams sind dabei. In der FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste sind schon fast 200 Teams klassiert, 198, um genau zu sein. Wir wollen natürlich 211, haben aber schon viel erreicht, wenn man bedenkt, dass es vor zehn Jahren erst 120 oder 130 waren.“

„Viel passiert und entsteht. Der Klubfussball ist dabei enorm wichtig. Dort passiert alles. Wir müssen diesen Bereich deshalb stärken und fördern – überall auf der Welt. Das ist entscheidend.“

Arsenal Women FC v SC Corinthians - FIFA Women's Champions Cup 2026 Final

Auf die Frage nach der Zukunft des Frauenfussballs antwortete Gianni Infantino: „Wir sind sehr optimistisch. Die Zahlen bei der letzten FIFA Frauen-Weltmeisterschaft waren wirklich beeindruckend. Fast zwei Millionen Menschen waren in den Stadien in Australien und Neuseeland dabei, während zwei Milliarden die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft rund um die Welt verfolgten. Die nächste Ausgabe 2027 in Brasilien wird ebenfalls ein Riesenerfolg. Die Nachfrage der Sendeanstalten, Sponsoren und so weiter ist beispiellos“, erklärte er.

„Die Zahlen gehen in die richtige Richtung, während das Spektakel auf dem Spielfeld wird immer grösser und emotionaler wird. Technisch, physisch und emotional sind alle Voraussetzungen da. Es muss einfach so weitergehen.“