„Wir wollen gemeinsam mit FIFA-Präsident Gianni Infantino weitermachen“, so AFC-Präsident, Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa, auf dem ausserordentlichen Kongress der AFC im japanischen Tokio
FIFA-Präsident „zutiefst dankbar für den Support, das Vertrauen und die Solidarität, die Scheich Salman und der asiatische Fussball zum Ausdruck gebracht haben“
„Mit dieser Unterstützung blicken wir gemeinsam in die Zukunft“, so Infantino in seiner Ansprache vor den Delegierten in der japanischen Hauptstadt
FIFA-Präsident Gianni Infantino dankte der asiatischen Fussballkonföderation (AFC) anlässlich ihres ausserordentlichen Kongresses in Tokio, Japan, für „ihren Support, ihr Vertrauen und ihre Solidarität“.
Infantino wandte sich an die 47 Mitglieder der AFC, von denen 46 auch der FIFA angehören, nachdem der stellvertretende FIFA-Chef und AFC-Präsident Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa angekündigt hatte, dass die asiatische Konföderation den FIFA-Präsidenten bei seiner Kandidatur für eine dritte Amtszeit im kommenden Jahr unterstützen werde.
„Unter der Leitung von AFC-Oberhaupt und FIFA-Vizepräsident Scheich Salman Bin Ebrahim Al Khalifa hat die AFC den Fussball zu einem Symbol der Hoffnung und der Chancen für junge Mädchen und Jungen gemacht. Die FIFA ist stolz darauf, dieses nachhaltige Engagement zu unterstützen, damit Kinder und alle, die vom Fussball träumen, die notwendigen Mittel erhalten, um ihre Ziele zu verwirklichen“, so Infantino. „Ich bin zutiefst dankbar für den Support, das Vertrauen und die Solidarität, die Scheich Salman und der asiatische Fussball zum Ausdruck gebracht haben, während wir weiterhin Hand in Hand daran arbeiten, unseren Sport auf dem gesamten Kontinent zu fördern. Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit und danke allen, die sich für den Fussball engagieren.“
Die Kooperation der FIFA mit ihren asiatischen Mitgliedsverbänden hat den Fussball auf dem Kontinent in den letzten zehn Jahren bereits grundlegend verändert. Die Mittel aus dem FIFA-Forward-Programm beliefen sich in den ersten beiden Phasen (2016 bis 2022) auf insgesamt 495,5 Millionen US-Dollar und ermöglichten die Umsetzung von über 200 Projekten in Asien, darunter 96 Infrastrukturvorhaben.
Im Rahmen von „FIFA Forward 3.0“ (2023 bis 2026) wurden weitere 394,1 Millionen US-Dollar bereitgestellt, wodurch bislang 44 Projekte durchgeführt werden konnten. Jeder Mitgliedsverband erhielt dabei bis zu acht Millionen US-Dollar. Im Anschluss an die Sitzung des FIFA-Rates vom 15. Oktober 2026 soll dieser Betrag im Rahmen von „FIFA Forward 4.0“ und des vorgeschlagenen „FIFA Surplus Solidarity Programme“ deutlich auf jeweils 25 Millionen US-Dollar steigen. Auch die Konföderationen können sich auf eine Aufstockung ihrer Mittel freuen, wobei genaue Einzelheiten noch nicht bekannt sind.
„Dank unseres gemeinsamen Erfolgs können wir viel mehr in unser FIFA-Forward-Programm und in unsere Solidaritätsvorhaben in jedem Land investieren, um Infrastruktur aufzubauen, Wettbewerbe zu schaffen sowie Akademien für Kinder zu errichten, damit sie ihre Fähigkeiten entfalten, bessere Leistungen erbringen, eine Perspektive haben und einen Traum verfolgen können“, so Infantino, der darauf hinwies, dass die Mittel im letzten Jahrzehnt erheblich gestiegen seien, da im Rahmen der Solidaritätsinitiative nun jedem Mitgliedsverband eine Million US-Dollar zur Verfügung gestellt werden könne.
„Es geht darum, wie wir alle zusammen diese Mittel einsetzen. Was wir bzw. Sie tun, ist jedoch nichts anderes, als Millionen von Kindern in Ihrem Land ein Lächeln zu schenken, ihnen Träume zu geben, ihnen Möglichkeiten zu bieten, ihnen Chancen zu eröffnen und ihnen Hoffnung zu schenken.“
Infantino lobte die Arbeit der AFC, die den asiatischen Fussball in der 13-jährigen Amtszeit von Scheich Salman nachhaltig verändert habe. Der AFC-Präsident erklärte wiederum, seine Organisation werde Infantino bei dessen Kandidatur für die Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten im nächsten Jahr unterstützen.
„Unsere Stärke liegt in unserer Einheit, und wir alle haben gesehen, welche historischen Erfolge der asiatische Fussball erzielen kann, wenn wir zusammenstehen. Die bemerkenswerte Entwicklung und die historischen Leistungen in Asien beruhen auf der starken Partnerschaft, dem Vertrauen und der gemeinsamen Vision, die uns als eingeschworene Familie verbinden“, so Scheich Salman.
„Mit Blick auf eine vielversprechendere und wettbewerbsfähigere Zukunft bleibt unsere Solidarität unsere grösste Stärke. Wir sind bereit, gemeinsam voranzuschreiten und stehen geschlossen hinter FIFA-Präsident Gianni Infantino.“
Infantino antwortete darauf: „Als FIFA-Präsident und im Namen unserer Organisation kann ich sagen, dass wir stets auf Asien als geeinte und starke Konföderation zählen können – sei es als Gastgeber, als Teilnehmer oder als Mitgestalter all dessen, was Sie tun. Auch Sie können sich stets auf den Weltverband, auf den FIFA-Präsidenten und auf unsere bewährte Zusammenarbeit und unser gemeinsames Handeln für den Fussball verlassen.“