FIFA-Generalsekretär nimmt an der ersten „The Business of Soccer“-Konferenz in Los Angeles (USA) teil
Grafström bezeichnet die FIFA Klub-WM als „neue Etappe für den Vereinsfussball“
Er ging zudem auf die „exponentielle“ Entwicklung des weltweiten Frauenfussballs ein
FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström hob die zahlreichen Möglichkeiten hervor, die die erste FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ biete, und erklärte vor einer Expertenrunde auf der „The Business of Soccer“-Konferenz in Los Angeles (USA), dass der leistungsbasierte Wettbewerb „das letzte Puzzleteil im Ökosystem“ des Fussballs in der Region und darüber hinaus sei.
Der amerikanische Kontinent wird in den kommenden Jahren ganz im Zeichen der weltweit beliebtesten Sportart stehen. Den Anfang macht in diesem Sommer die FIFA Klub-Weltmeisterschaft™ in den USA. Vom 14. Juni bis 13. Juli kämpfen die besten 32 Vereine der Welt in zwölf Stadien in elf Städten um den Titel des offiziellen FIFA-Klubweltmeisters im bisher umfassendsten Vereinsturnier der Geschichte.
„Dieser Wettbewerb wird fantastisch werden. Es ist wirklich eine neue Etappe für den Klub-Fussball. Zusammen mit unseren Freunden von der CONCACAF arbeiten wir bereits seit einigen Jahren daran“, so Grafström in einer Diskussionsrunde mit CONCACAF-Generalsekretär Philippe Moggio am zweiten Tag der nur auf Einladung stattfindenden ‚The Business of Soccer‘-Konferenz, die vom Sports Business Journal und Leaders in Sport am Donnerstag, 20. März, veranstaltet wurde.
Der FIFA-Generalsekretär fügte hinzu: „Das ist ein wirklich bedeutender Schritt für den Vereinssport, da es einen solchen Wettbewerb bisher noch nicht gegeben hat. Die 32 Mannschaften, die sich über ihre Kontinentalwettbewerbe qualifiziert haben, sorgen dafür, dass dieses Turnier auch sportlich ein Erfolg werden wird. Alle diese Klubs haben es sich wirklich verdient, dabei zu sein und um den ersten Vereinsweltmeistertitel zu spielen.
„Zudem bekommen viele Spieler die Möglichkeit, an einem globalen FIFA-Turnier teilzunehmen, die vielleicht nicht aus den grossen Fussballnationen kommen und daher 2026 nicht mit ihrer Nationalmannschaft zur WM fahren können. Ich bin überzeugt, dass dies das fehlende Puzzleteil ist. Eine Veranstaltung wie die Klub-WM in ein Ökosystem zu bringen, in dem normalerweise nur alle vier Jahre eine FIFA-Weltmeisterschaft stattfindet, ist etwas ganz Besonderes. Es ist mehr als nur ein Vorgeschmack auf das, was im nächsten Jahr ansteht, nämlich die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026.“
Die "Business of Soccer"-Konferenz in Los Angeles
Wie vom FIFA-Generalsekretär bereits angedeutet, kehrt der Turnier-Fussball ein Jahr nach der FIFA Klub-WM nach Nordamerika zurück, wenn Kanada, Mexiko und die USA vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 gemeinsam die erste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ mit 48 Mannschaften ausrichten. Geschätzte fünf Millionen Fussballfans aus aller Welt werden bei der Endrunde erwartet, zusätzlich zu den Milliarden, die die 104 Spiele des Wettbewerbs im Fernsehen mitverfolgen werden.
Auch der Frauenfussball gewinnt zunehmend an Bedeutung und leistet einen wichtigen Beitrag zur globalen Reichweite dieses Sports. Nach der Genehmigung durch den FIFA-Rat am 5. März 2025 wurden der neue FIFA-Meisterpokal der Frauen™ und die erste Ausgabe der FIFA Frauen-Klub-Weltmeisterschaft™ für 2026 bzw. 2028 bestätigt, was ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Sportart darstellt. Das erstgenannte Turnier wird immer dann stattfinden, wenn die FIFA Frauen-Klub-Weltmeisterschaft nicht ausgetragen wird, da dieser Wettbewerb dem Vierjahreszyklus der Weltmeisterschaft folgt. Dazwischen findet die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027™ in Brasilien statt, nachdem man 2023 in Australien und Neuseeland bereits sämtliche Rekorde gebrochen hat.
„[Das Wachstum im Frauenfussball] ist exponentiell. Das zeigt sich am Interesse, an der Vielzahl der neuen Wettbewerbe und an den Zahlen, nicht zuletzt auch in kommerzieller Hinsicht“, erklärte Grafström. „Das ist wirklich aufregend, und ich finde es bahnbrechend, dass wir bei der (FIFA-)Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland auch Preisgelder für die Spielerinnen bereitstellen konnten. Unser Ziel ist es, den Frauensport weiter voranzutreiben und zu unterstützen, damit er neue Höhen erreichen kann.“