Treffen des FIFA-Präsidenten mit WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala
Regelmässiger Austausch im Rahmen der im September 2022 unterzeichneten Absichtserklärung zwischen FIFA und WTO
Bilanz des bisher Erreichten und Erörterung der nächsten Schritte
Am Vortag der Generaldebatte der Generalversammlung der Vereinten Nationen bekräftigten FIFA-Präsident Gianni Infantino und Dr. Ngozi Okonjo-Iweala, die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), bei einem Treffen in New York ihr Engagement für ihre Partnerschaft.
Die FIFA und die WTO haben im September 2022 eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam zu untersuchen, wie der Fussball am besten zur Förderung der wirtschaftlichen Einbeziehung in Entwicklungsländern beitragen kann – mit einem Fokus auf dem Baumwollprogramm der WTO –, und die Grundlage für einen regelmässigen Austausch auf hoher Ebene zu schaffen.
Im Vorfeld des Weltbaumwolltags am 4. Oktober würdigten Gianni Infantino und Dr. Ngozi Okonjo-Iweala den Erfolg der Partnerschaft und diskutierten Ideen und Ansätze für nachhaltige Lösungen im Baumwollsektor zur Förderung der Entwicklung und Möglichkeiten für am wenigsten entwickelte Länder sowie für Frauen.
„Ich habe mich gefreut, die Generaldirektorin der WTO in New York zu treffen und unseren Willen zu bekräftigen, die weltweite Ausstrahlung des Fussballs zu nutzen, um die wirtschaftliche Einbeziehung in Entwicklungsländern zu fördern – insbesondere in Bezug auf die Cotton-4-plus-Länder“, sagte der FIFA-Präsident. „Im Zentrum unseres Gesprächs stand die Rolle des Fussballs bei der Erschliessung des globalen Potenzials für Wirtschaftswachstum und seine Nutzung als Instrument zur Stärkung der Frauen.“
Die FIFA/WTO-Partnerschaft unterstützt zurzeit eine Rahmenanalyse der Baumwollindustrie in den Cotton-4-plus-Ländern Benin, Burkina Faso, Tschad, Mali und Elfenbeinküste und prüft Möglichkeiten zur Förderung der Beschaffung von Baumwolle sowie von Mehrwertprodukten für Sportbekleidung aus diesen Ländern. Weltweit leben 32 Millionen Menschen vom Anbau von Baumwolle, fast die Hälfte davon Frauen. Ein Ziel der Zusammenarbeit zwischen der FIFA und der WTO ist es, die Cotton-4-plus-Länder stärker in die globale Baumwoll-Wertschöpfungskette einzubinden.
Infantino und Okonjo-Iweala unterhielten sich auch über die Zukunft ihrer Partnerschaft und mögliche nächste Schritte.
„Unter anderem sprachen wir über die Möglichkeit, das ‚Football for Schools‘-Programm der FIFA zu integrieren, sowie über die bisherigen Fortschritte unserer sehr erfreulichen Zusammenarbeit“, erklärte der FIFA-Präsident.
Ein weiteres Thema des Gesprächs war die laufende gemeinsame wissenschaftliche Studie über die Fussballwirtschaft und ihre globalen Auswirkungen. Die Studie untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen des Fussballs und dessen Rolle bei der Erschliessung des globalen Potenzials für Wirtschaftswachstum. Zudem prüft sie Optionen für die Entwicklung von Massnahmen zum Kapazitätserwerb, die die Nutzung des Fussballs als Instrument zur Stärkung der Frauen unterstützen, insbesondere in am wenigsten entwickelten Ländern.