FIFA
Sonntag 08 Mai 2022, 13:30

Einzigartige Gelegenheit in der Studentenstadt

DUNEDIN, NEW ZEALAND - MAY 08: (L-R) Simon Pickford, General Manager of Dunedin City Council Services, Dave Beeche, CEO of the FIFA Women’s World Cup 2023, Rhiannon Martin FIFA Head of FWWC Project 2023, Mayor of Dunedin Aaron Hawkins, Joanna Wood President of Football New Zealand, FIFA Council member and OFC Council member, FIFA Secretary General Fatma Samoura, Jane Patterson, Chief Operating Officer for FIFA Women’s World Cup 2023,, Terry Davies CEO of DVML, Joy Lanini Manager of Dunedin City Council Community Events and Services, Matt McLennan, General Venue Manager of Dunedin Stadium and  Brenna McCann, Event Operations Manager of DVML pose for a photo at Forsyth Barr Stadium as part of a FIFA Women's World Cup 2023 host city tour on May 08, 2022 in Dunedin, New Zealand. (Photo by Joe Allison/FIFA via Getty Images)

Dunedin/Ōtepoti an der Ostküste von Neuseelands Südinsel und Austragungsort von sechs Gruppenspielen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien & Neuseeland 2023™ war die zweite neuseeländische Station der FIFA-Delegation, die alle Spielorte des nächstjährigen Turniers besucht. Ein Treffen mit dem Geschäftsführer von Football South, Dougal McGowan, und Operations Manager Julia Connor sowie eine Besichtigung des Logan Park Dunedin North bildeten den Auftakt des Programms. Der Kunstrasenplatz, der zweigeteilt ist und über das FIFA-Forward-Entwicklungsprogramm finanziert wurde, wird von lokalen Männer- und Frauenteams für Trainingsspiele, Jugendförderung und Programme zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts genutzt. Darüber hinaus ist es der Trainingsplatz des Frauenteams von Southern United, das 2021 die nationale Liga gewann. Die FIFA-Delegation sah sich mehrere Spiele an, die gerade in der Anlage stattfanden. Außerdem kam in Gesprächen die Vorfreude der lokalen Fussballgemeinschaft auf die Spiele der FIFA Frauen-WM in der "Studentenstadt" zum Ausdruck.

Als nächstes machte die Delegation im Dunedin-Stadion, der einzigen vollständig überdachten Naturrasenarena der Welt, Station. Hier wurde sie von Aaron Hawkins, Bürgermeister von Dunedin, Joy Lanini, Manager Community Development and Events im Stadtrat von Dunedin and Terry Davies, General Manager Venues, empfangen und durch die Einrichtungen des 28.500 Sitzplätze umfassenden Stadions geführt. Das Dach besteht aus 20.500 m2 ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen), einem transparenten Bedachungsmaterial, das auch für den Ökopark Eden Project in England und für das nationale Schwimmzentrum Beijing Cube in China verwendet wurde. Die Dachkonstruktion ermöglicht einen ganz besonderen Luftzustrom ins Stadion, der den Rasen auf dem Spielfeld so schnell wachsen lässt, dass er täglich gemäht werden muss. Darüber hinaus sorgt das Dach für eine herausragende Akustik, sodass die Fans deutlich hören können, was auf dem Spielfeld vor sich geht. Im Sommer ist es auf den Rängen angenehm kühl, im Winter warm.

Der Naturrasenplatz wird durch synthetische Grasfasern verstärkt, die tief in den Boden eingebracht sind. Damit wird das Spielfeld dreimal so belastbar wie ein reiner Naturrasenplatz. Es ist mit 2,5 Kilometer Drainage und 15 Kilometer BewässerungsIeitungen sowie 40 automatisierten Sprinklerköpfen ausgestattet, wobei Regenwasser auf dem Dach aufgefangen und zur Bewässerung des Spielfelds genutzt wird. Der Rasen besteht aus drei unterschiedlichen Saaten. Die Grundlage bilden 3200 m3 Sand, Erde und Kompost in drei Schichten. Im Anschluss an die Führung durch das Dunedin-Stadion gab es Gespräche über die bestmögliche Werbung für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ in der Stadt, die in der Region für ihre Sport-, Musik- und Unterhaltungsveranstaltungen im Stadion bekannt ist. Im Zeitraum von 2015 bis 2018 war sie weltweit die Nummer zehn beim Verkauf von Konzertkarten. Zum Abschluss der Treffen erklärte Fatma Samoura: "Die Studentenstadt bietet als UNESCO-Literaturstadt und Sitz der University of Otago, der ältesten Universität Neuseelands, eine einzigartige Gelegenheit für Fans und Teams, die Atmosphäre und Kultur der Region und der ersten Bewohner des Landes (Mana Whenua) zu entdecken. Wir freuen uns darauf, mithilfe der Begeisterung der Einwohner für dieses Turnier ein zehntägiges Fussball- und Kulturfest zu veranstalten."

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