
Der Wettbewerb startet mit 16 Partien in die Gruppenphase
Die Halbfinalpartien und das Finale finden erst 2021 statt
Das Maracanã-Stadion ist Schauplatz der entscheidenden Duelle
Die Copa Libertadores ist wieder zurück. Nach dem durch die COVID-19-Pandemie bedingten sechsmonatigen Stillstand startet das wichtigste Turnier für südamerikanische Vereinsmannschaften am Dienstag mit vier Partien in die Gruppenphase.
Vor der Aussetzung des Spielbetriebs hatten bereits die ersten zwei Spieltage in acht Zonen stattgefunden. Somit bleiben den Teams noch vier Duelle auf der Suche nach den 16 Achtelfinalplätzen.
Dabei kommt es dann, ebenso wie im Viertelfinale, vor Abschluss des Jahres noch zu Hin- und Rückspiel zwischen den Teams. Die Halbfinals und das Finale werden dagegen im Januar 2021 jeweils in einer einzigen Partie im mythischen Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro ausgetragen.
Unter den Vereinen die bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Copa Libertadores antreten, befinden sich fünf ehemalige Titelträger, und zwar: Colo Colo und Peñarol, die sich in Chile gegenüberstehen; Santos und Olimpia, die in Brasilien aufeinandertreffen, sowie das Team von Liga Deportiva Universitaria aus Quito, das bei Binacinal in Peru, einem Neuling im Turnier, antritt.
Der Spielplan der Woche
Die wichtigsten Spieltermine
21. Oktober: letzter Spieltag der Gruppenphase
24. Oktober: Auslosung des Achtelfinales
25. November bis 2. Dezember: Achtelfinalpartien
9. bis 16. Dezember: Viertelfinalpartien
6. und 13. Januar: Halbfinale
Samstag 23., Sonntag 24. oder Samstag 30. Januar: Finale
Zahlen und Fakten
So viele Teams sind bisher ohne Punktverlust, nämlich Independiente del Valle und Flamengo (Gruppe A); Palmeiras (B); Racing Club und Nacional (F); Santos (G) sowie Libertad (H).
So viele Treffer hat der Ecuadorianer Fidel Martínez von Barcelona aus Ecuador bislang erzielt. Damit führt er die Torschützenliste an. Hinter ihm rangieren der Brasilianer Luiz Adriano von Palmeiras mit vier Toren, der Peruaner Paolo Guerrero von Internacional mit drei, sowie wie Raúl Bobadilla und Rodney Redes von Guaraní (Paraguay).
So viele der 32 Teams der Gruppenphase haben die Copa Libertadores bereits gewonnen. Zusätzlich zu den fünf genannten wollen die folgenden Teams erneut den begehrten Titel holen: Flamengo, Palmeiras, Grêmio, Internacional und São Paulo (Brasilien); der letztjährige unterlegene Finalist River Plate, Boca Juniors und Racing Club (Argentinien) sowie Nacional (Uruguay).
Der Rat der CONMEBOL hat beschlossen, die Liste der teilnahmeberechtigten Vereine zunächst von 30 auf 40 und anschließend von 40 auf 50 zu erhöhen.