FIFA
Mittwoch 09 September 2026, 09:30

Aufbruch des sri-lankischen Fussballs in die Zukunft dank FIFA Series 2024™

COLOMBO, SRI LANKA - MARCH 22: Jason Thayaparan and W.S.T. Don Sujan Perera of Sri Lanka bump fists during the FIFA Series 2024 Sri Lanka match between Sri Lanka and Papua New Guinea at Race Course Ground on March 22, 2024 in Colombo, Sri Lanka. (Photo by Pakawich Damrongkiattisak - FIFA/FIFA via Getty Images)
  • Premiere der FIFA Series™ im März 2024 in Colombo (Sri Lanka) mit Bhutan, Papua-Neuguinea und der Zentralafrikanischen Republik

  • Austragung des Turniers im Anschluss an die Sanierung des Racecourse Ground in Colombo mit FIFA-Forward-Beiträgen

  • Neue Hoffnungen und Ambitionen im nationalen Fussball dank FIFA Series™, wie Jaswar Umar, Präsident des sri-lankischen Fussballverbands, betont

Laut Jaswar Umar, dem Präsidenten des sri-lankischen Fussballverbands (FFSL), hat die Einführung der FIFA Series™ dem sri-lankischen Fussball viel Schub verliehen. Das Land war im März 2024 mit seiner Hauptstadt Colombo Schauplatz der ersten Ausgabe der FIFA Series™ mit insgesamt vier Nationen aus drei verschiedenen Konföderationen. Für den FFSL war es aber weit mehr als ein internationales Turnier.

Beim Kräftemessen zwischen Bhutan, der Zentralafrikanischen Republik, Papua-Neuguinea und Sri Lanka spielte auch das Stadion eine wichtige Rolle, denn der Racecourse Ground in Colombo ist ein konkretes Beispiel für die anhaltende Unterstützung der FIFA bei der Fussballförderung im Land. Denn mit Mitteln aus dem FIFA-Forward-Programm, das Infrastruktur- und Kompetenzförderungsprojekte in allen FIFA-Mitgliedsverbänden unterstützt, wurde die Arena saniert und für internationale Fussballspiele hergerichtet. Gemäss FFSL-Präsident Umar hat das Turnier der sri-lankischen Mannschaft Wettkampfbedingungen geboten, wie es sonst kaum möglich ist.

Sri Lanka v Bhutan  - FIFA Series 2024 Sri Lanka

„Die erste FIFA Series im März 2024 in Colombo ging weit über die erfolgreiche Veranstaltung eines internationalen Turniers hinaus. Für Sri Lanka war dies ein starkes Zeichen dafür, dass unser Fussball auf die internationale Bühne gehört und dass Länder, die noch an ihrer fussballerischen Stärke arbeiten, sinnvolle Möglichkeiten verdienen, um sich zu messen, zu lernen und zu träumen“, betonte er.

„Beim Turnier waren mit Sri Lanka, Bhutan, Papua-Neuguinea und der Zentralafrikanischen Republik vier Nationen aus drei verschiedenen Konföderationen vertreten, die durch den Fussball geeint waren. Solche konföderationsübergreifenden Begegnungen sind für einen Verband wie unseren normalerweise kaum möglich. Dank der Unterstützung der FIFA konnte unser Nationalteam ungewohnte Spielweisen kennenlernen, sich mit internationalen Gegnern messen und zwei wertvolle Erfolge feiern, nämlich ein Unentschieden gegen Papua-Neuguinea und einen vielversprechenden 2:0-Sieg gegen Bhutan.“

Sri Lanka v Bhutan  - FIFA Series 2024 Sri Lanka

Laut Jaswar Umar geht der Wert des Turniers weit über die Ergebnisse auf dem Spielfeld hinaus. Als Beleg dafür nennt er die Erfahrung, die die sri-lankischen Funktionäre durch die Zusammenarbeit mit FIFA-Experten gewonnen haben.

„Unsere Teams in den Bereichen Verwaltung, Wettbewerbe, Medien, Technik, Medizin und Veranstaltungsmanagement haben praktische Erfahrung bei der Durchführung von Spielen nach internationalen Standards gesammelt. Dadurch haben wir unsere institutionellen Kapazitäten gestärkt. Unsere Angestellten fühlen sich nun gewappnet, anspruchsvollere Fussballveranstaltungen zu organisieren.“

„Das Vermächtnis zeigt sich auch in unserer Infrastruktur. Dank FIFA-Forward-Beiträgen wurde der Racecourse Ground in Colombo renoviert und für internationale Fussballspiele hergerichtet. Das ist genau die Art von Nachhaltigkeit, die etwas Sinnvolles hinterlässt – sprich ein moderneres Stadion, besser geschultes Personal und eine stärkere Plattform für unsere Spieler und Fans.“

Sri Lanka v Papua New Guinea - FIFA Series 2024 Sri Lanka

Am wertvollsten ist für Jaswar Umar aber, dass das Turnier die Fans wieder für den sri-lankischen Fussball begeistert hat, vor allem auch eine junge Generation von Fans, die erstmals ein Länderspiel aus nächster Nähe miterlebt hat.

„Dank der FIFA Series konnte der sri-lankische Fussball die Menschen wieder für sich gewinnen“, sagte er. „Unsere Spieler haben den Platz in dem Bewusstsein betreten, dass sie nicht nur Freundschaftsspiele bestreiten, sondern auch die Hoffnungen einer fussballbegeisterten Nation tragen, die zwar schwere Zeiten durchgemacht hat, aber ihren Glauben an diesen Sport nie verloren hat. Jungen und Mädchen haben bei diesen Spielen gemerkt, dass internationaler Fussball kein fernes Spektakel ist, sondern vor ihren Augen in ihrer Stadt stattfindet.“

Jaswar Umar ist der FIFA unter der weitsichtigen Führung von Präsident Gianni Infantino sehr dankbar, dass aufstrebende Fussballnationen nicht übersehen werden.

FIFA President Gianni Infantino meets with Football Federation of Sri Lanka President Jaswar Umar

„Im Namen des sri-lankischen Fussballverbands möchte ich der FIFA und insbesondere FIFA-Präsident Gianni Infantino von ganzem Herzen danken“, sagte er. „Dank seinem Engagement für einen wirklich globalen Fussball geraten aufstrebende Fussballnationen nicht ins Abseits. Unter seiner Führung und Leitung hört die FIFA auf die Bedürfnisse ihrer Mitgliedsverbände und bietet konkrete Möglichkeiten, Investitionen und technische Unterstützung.“

„Dank der Unterstützung der FIFA konnten wir nicht nur Spiele veranstalten, sondern auch den Glauben an uns selbst zurückgewinnen. Unsere Spieler wissen nun, dass sie mithalten können, unsere Funktionäre, dass sie auf höchster Stufe erstklassige Arbeit leisten können, und unsere Fans, dass der sri-lankische Fussball ambitioniert in die Zukunft blicken kann.“

Mit Blick auf die Zukunft war die FIFA Series™ 2024 nach Ansicht von Jaswar Umar nicht bloss ein einmaliger Erfolg, sondern vielmehr der Beginn einer längeren Reise für den sri-lankischen Fussball.

„Die FIFA Series 2024 war erst der Anfang, der uns gezeigt hat, wo wir heute stehen und wo wir mit dem sri-lankischen Fussball hinwollen“, so der FFSL-Präsident. „Mit der FIFA an unserer Seite und dank der anhaltenden Unterstützung von Präsident Infantino wollen wir diese Chance für dauerhafte Fortschritte für alle Spieler, Trainer, Funktionäre und fussballbegeisterten Kinder in Sri Lanka nutzen.“