In Dubai fand ein zweitägiger Workshop zum FIFA-Entwicklungsprogramm Forward 3.0 und anderen FIFA-Entwicklungsprogrammen statt
Die Teilnehmer kamen aus zentral- und südasiatischen Mitgliedsverbänden, die zusammen mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung repräsentieren
Die Investitionen der FIFA in die Entwicklung des Fussballs steigen mit Forward 3.0 um fast 30 Prozent
Vertreter der sechs zentralasiatischen und fünf südasiatischen Mitgliedsverbände kamen in der vergangenen Woche in Dubai zu einem Workshop zum Start des FIFA-Entwicklungsprogramms Forward 3.0 zusammen. Es war die jüngste Auflage einer weltweiten Workshop-Reihe.
FIFA Forward ermöglicht es der FIFA, Einnahmen für die Entwicklung des Fussballs an alle Mitgliedsverbände umzuverteilen, wobei der dritte Zyklus des Programms Anfang 2023 begann.
Im Rahmen des Programms werden die 211 FIFA-Mitgliedsverbände bereits seit 2016 finanziell unterstützt. Seit der Einführung wurden in zwei erfolgreich abgeschlossenen Zyklen insgesamt USD 2,8 Mrd. für ein breites Spektrum von Plänen und Projekten bewilligt.
Im Rahmen des aktuellen Zyklus, der bis 2026 läuft, gibt es eine erhebliche Aufstockung der Mittel. Die Investitionen wurden um fast 30 Prozent erhöht, wobei ein erheblicher Teil der Investitionen zur Unterstützung des FIFA-Zieles eingesetzt wird, die Anzahl der weiblichen Fussballerinnen auf 60 Millionen weltweit zu steigern.
Bei dem Workshop in Dubai wurden neben dem Schwerpunkt auf FIFA Forward 3.0 auch weitere wichtige Themen angesprochen, darunter der Frauenfussball und weitere globale Fussball-Entwicklungsprogramme.
Die Mitgliedsverbände beschäftigten sich zudem mit weiteren administrativen Themen, darunter finanzielle Governance, Compliance und Good-Governance-Prinzipien. Es gab auch Diskussionen zu den Themen FIFA Football for Schools und FIFA Digital Skills.
Chencho Norbu, Mitglied des Exekutivkomitees des Fussballverbands von Bhutan, sagte, der Workshop diene nicht nur der Weitergabe von Wissen, sondern ermögliche den Mitgliedsverbänden, Ideen zu teilen und voneinander zu lernen.
"Der Fussballverband von Bhutan (BFF) ist stark von der FIFA und der von ihr bereitgestellten Unterstützung für die Entwicklung des Fussballs in unserem Land abhängig. Die Investitionen in unsere Infrastruktureinrichtungen dank der Unterstützung aus dem FIFA Forward-Programm haben uns geholfen, die jüngsten Ergebnisse zu erzielen und zeigen, dass der Fussball in Bhutan auf dem richtigen Weg ist", sagte Norbu.
"Die Teilnahme an diesem Workshop gibt uns die Möglichkeit, uns mit anderen Mitgliedsverbänden auszutauschen und die Realitäten unseres Landes zu schildern. Wir können von den Erfahrungen der anderen lernen und das Positive mitnehmen, um Spieler, Trainer und Schiedsrichter in der Heimat zu unterstützen. Diese Gelegenheit dient nicht nur den Mitgliedsverbänden in Südasien, sondern auch in benachbarten Regionen wie Zentralasien."
Aliet Mursaliev vom Fussballverband von Kirgistan, Berater des Präsidenten für strategische Entwicklung betonte, dass die Finanzierung durch das FIFA Forward-Programm für sein Land von entscheidender Bedeutung sei.
In der kirgisischen Republik hat das FIFA Forward-Programm es uns ermöglicht, auf strukturierte Weise in Infrastruktur für den Fussball zu investieren, im Einklang mit der Vertrag über die vereinbarten Ziele, den die FIFA mit jedem Mitgliedsverband unterzeichnet, um maßgeschneiderte Unterstützung leisten zu können. Wir können nicht leugnen, dass wir in Bezug auf unser Budget stark von der FIFA abhängig sind. Dieser Workshop ist für uns sehr wichtig, um möglichst viel über den neuen Zyklus zu erfahren", sagte Mursaliev.
"Derzeit bauen wir unseren neuen Hauptsitz mit Mitteln aus dem vorherigen Forward-Programm und wir sind sehr stolz darauf, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino und unser Staatspräsident Sadyr Zhaparov das Neubauprojekt im Mai gemeinsam eingeweiht haben. Wir werden unsere Forward-Mittel auch künftig für den Bau weiterer Fussball-Infrastrukturen im ganzen Land einsetzen und hoffen, dass mit mehr Einrichtungen wie Spielfeldern und technischen Zentren noch mehr Menschen die Möglichkeit haben werden, Fussball zu spielen und unsere Leidenschaft für das Spiel zu teilen."